Spitzensport

Durch Beschleunigung der werden Muskelreflexe erzeugt, die wesentlich intensiver sind als bei einem herkömmlichen, normalen Muskeltraining. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Power Plate auch im Bereich des Spitzensports eingesetzt wird.

Die Menge der verarbeiteten Reize (neuronal, vaskulär, sensomotorisch und muskulär) sind konventionell so in keiner anderen Trainingsform bis jetzt erreicht worden.

Power Plate erreicht gleichzeitig Bewegungsmuskulatur wie auch die Stütz- und Haltemuskulatur. Jede Art von konventionellem Training kann auf Power Plate ausgeführt werden. Power Plate ist keine Alternative zu konventionellem Training sondern wirkt als gewaltiger Verstärker über die zusätzlichen G-Beschleunigungen. Diese lösen nahezu zu 100% (über Reflexe) Zwangskontraktionen an allen Muskelfasertypen aus.

Die hohen Belastungen bis zum X-Fachen des Körpergewichts können auch in funktioneller Bewegung ausgeführt werden (Bsp. einbeinig mit verdrehtem Rücken in Rotationsbewegung) ohne dass Schäden wie beim konventionellen Training auf dem passiven Bewegungsapparat entstehen. Grund: Die Druck und Zugbelastungen werden jeweils automatisch nach wenigen Millimetern gestoppt.

Die hohe Reizdichte und Intensität schüttet die Leistungssteigernden, anabolen Hormone in einer Menge aus (Wachstumshormone, Testosteron), wie es durch konventionelles Training nicht möglich ist. Auch die neuronale Economisierung und Aufschaltung von motorischen Einheiten führt somit zu einer legalen Leistungssteigerung.

Golf

Power Plate hat in Zusammenarbeit mit Daniel Schäfer und Michael Hartbaum, Golf Pro, ein Vibrationstrainingsprogramm speziell für Golfer entwickelt. Bei diesem werden Übungen mit Ball und Schläger kombiniert, um Bewegungsabläufe zu simulieren. Durch das zusätzliche Gewicht von Eisen oder Holz lässt sich der Trainingseffekt noch verstärken.

Verletzungen aktiv vorbeugen

Rückenbeschwerden sind – neben Hand- und Ellenbogenproblemen – bekannt als klassisches Golferleiden: Rund 50 % aller Golfverletzungen treten im Lendenwirbelbereich auf.

Durch die extreme Belastung der Wirbelsäule während des Abschlags kommt es häufig zu Schmerzen im Rückenbereich. Die Rotationsfähigkeit der Wirbelsäule wird durch den Drive aufs äusserste beansprucht. Ohne Aufwärmen und entsprechendes Training sind Folgeschäden vorprogrammiert.

Durch das spezielle Übungsprogramm können Golfer auf der Power Plate schwerpunktmässig Oberschenkel, unterer Rückenbereich, Oberkörper und Knie stärken, also genau die Muskelgruppen, die beim Golf besonders beansprucht werden.

Beschleunigungstraining stärkt Muskeln und Konzentration

Die Vibrationen wirken sich ausserdem positiv auf die Gelenkbeweglichkeit aus, auch die Rotation der Hüfte und Arme wird spürbar verbessert. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die verstärkte Lymphtätigkeit, die den Abtransport von Schlackstoffen und Stoffwechselendprodukten begünstigt. So wird Muskelkater vorgebeugt und die Regeneration nach dem Spiel beschleunigt. Das Training auf der Power Plate führt nicht nur zu einer besseren Durchblutung, sondern bewirkt auch eine verstärkte Ausschüttung von Serotorin (Glückshormonen) und Hirnstimulanzien. Gleichzeitig wird die Produktion von Stresshormonen reduziert.

André Bossert

Der Schweizer Profi-Golfer zeigt Übungen auf Power Plate, die speziell für den Golfsport entwickelt wurden.